| Titel:
Australia |
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| Autor: | Wolfgang Kramer / Michael Kiesling |
| Grafik: | Harald Lieske / Walter Pepperle / Kniff-Design / DE Ravensburger |
Verlag: Ravensburger |
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| Art.Nr.: | 26 357 8 |
| Erscheinungsjahr: | 2005 |
| Altersvorgabe: | ab 10 Jahre |
| Spielerzahl: | 2 bis 5 |
| Spieldauer: | ca. 60-90 Minuten |
| Auszeichnungen: | keine bekannt |
AUFBRUCH INS ABENTEUER
Expedition Australia: Ein Spiel für Pioniere und Abenteurer
Australien zu Beginn der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts: Das Land befindet sich im Aufschwung. Die Modernisierung und der Ausbau der Industrie werden mit größter Anstrengung verfolgt, um die Wirtschaft in down under" voran zu bringen. Zeitgleich werden aber auch einige Nationalparks errichtet und zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt im Auftrag der Regierung ins Leben gerufen. Jeder Spieler ist Leiter eines Rangertrupps, der im Auftrag der Regierung sowohl Naturschutz- als auch Industriaiisierungs-Projekte realisieren soll. Der Spieler, dem dies am besten gelingt und der die meisten Siegpunkte besitzt, gewinnt das Spiel.
Das Abenteuer beginnt: Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Rangern. Sie fliegen mit ihrem Doppeldecker quer über den Fünften Kontinent. Sie bauen Camps auf und erfüllen Aufträge im ganzen Land. Industrialisierung in Queensland? Oder doch Naturschutz in Victoria? Ein guter Plan, eine überraschende Taktik und viel Flexibilität sind gefragt, um der Konkurrenz in down under" einen Schritt voraus zu sein.

Die schönsten Reisen finden im Kopf statt. Oder auf dem Spielbrett: Wagemutige Pioniere machen sich im Familienspiel ,Australia' per Doppeldecker auf die Reise quer durch australische Outback. Ihre Mission lautet: Industrie etablieren und Umweltschutz-Projekte umsetzen. Und weil auch die Weiten des roten Kontinents nicht endlos sind, stehen sich die Ranger in den Grenzorten bald gegenseitig auf den Füßen und rangeln um die meisten Siegpunkte.
Entdecker-Herz, was willst du mehr: Ein vollgetanktes Flugzeug, eine startbereite Ranger-Mannschaft und sechs Regionen, die alle industriell erschlossen werden wollen. Der faszinierende rote Kontinent breitet sich auf dem Spielplan von Australia aus: In jedem seiner sechs Bezirke liegen jeweils verdeckt ein Plättchen mit dem Industrialisierungsjob, und eines mit dem Umweltschutzprojekt. Sind die Jobs erfüllt, winken die begehrten Siegpunkte. Aber ohne Ranger vor Ort keine erfüllten Projekte: Deshalb fliegen die Doppeldecker von Region zu Region und setzen die Ranger-Spielfiguren in unterschiedlicher Anzahl an den Grenzorten ab. Wie viele, verraten die Karten, von denen jeder Spieler immer zwei auf der Hand hält. Der grundsätzliche Deal lautet: Je weniger Ranger jeweils landen, desto mehr Dollar winken aus der großen Kasse, und umgekehrt. Die Crux: Ohne Ranger keine Erschließung, keine Punkte - aber ohne Dollars können sich die Ranger später beispielsweise einen Umzug in wichtige Regionen nicht mehr leisten.
Nur gut, dass es eine Menge Tricks gibt, wie die Jungs sonst noch Boden gut machen können: Neben der Industrialisierung einer Region, die dann abgeschlossen ist, wenn die vorgeschriebene Anzahl an Rangern auf den entsprechenden Grenzorten gelandet ist, gibt es ja noch die liebe Umwelt: Sie bringt wertvolle Siegpunkte, wenn alle einzelnen Grenzorte besetzt sind, die ein Gebiet umgeben - auch wenn dort die Industrie längst brummt.
Das Strategiespiel Australia bietet zwei bis fünf Abenteurern - auch dank einer kniffeligen Profiversion - eine spielerische Herausforderung in Sachen Planung und Variantenreichtum.