Titel:

Burg Appenzell

Autor: Jens-Peter Schliemann / Bernhard Weber
Grafik: Victor Boden

Verlag:

Zoch

Art.Nr.: 26700
Erscheinungsjahr: 2007
Altersvorgabe: ab 6 Jahre
Spielerzahl: 2 bis 4
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Auszeichnungen: keine bekannt

EIN VIELSCHICHTIGER DREIDIMENSIONALER LECKERBISSEN

Willkommen in der verrücktesten Burg der Welt! Burgherr Gregor Gonzola weilt nicht mehr auf seinem Anwesen. Hinterlassen hat der begnadete Feinschmecker eine sagenhafte Sammlung feinster Käsespezialitäten. Selbst an den Wänden hat sich im Lauf der Jahre ein köstlich zarter Schmelz gebildet. Unter Nagetieren hat sich dieser Gourmettempel rasch zum Geheimtipp entwickelt. Jetzt wuseln hungrige Mäuse durch das streichzarte Gemäuer.

Doch Vorsicht: Der Käse hat selbst den Steinboden zum Erweichen gebracht und so verwandeln geheimnisvolle Käselöcher BURG APPENZELL in die größte Mausefalle unter dem Sternenhimmel...

Auf vier Ebenen spielt sich das dreidimensionale Abenteuer ab: Obenauf verwehren Burgdächer den Blick ins Innere des Palastes. Wer sie anhebt, kann darunter im gitterförmigen Gemäuer seine putzmunteren Mäuse auf Käsejagd schicken. Kaum dort angekommen, rutscht den Nagern aber auch schon der Boden unter den Füßen weg. Wer jetzt nicht rasch ein sicheres Plätzchen findet, purzelt unversehens in ein Käseloch, das sich wie von Geisterhand unter seinen Mäusepfötchen auf tut...

Die größte Mausefalle der Welt öffnet ihre Pforten: In einem Seitental des Camentaler Gletschers gelegen, von Burgherr Gregor Gonzola und allen guten Geistern verlassen, wurde sie bei einer Nagetierexpedition mit dem legendären Reinhold Mäussner entdeckt: die erste Burg, deren Gemäuer feiner Blauschimmel ziert. Käse lockt auch im Innern: Vom Ballsaal bis zur Schlafstätte – überall liegen Käsestücke versteckt. Welche Maus kann da widerstehen? Von der Kirchen- bis zur Wühlmaus – alle machen sich auf den Weg. Über die Ecktürme gelangen die Mäuse in die Burg und suchen den besten Käse. Ziel ist es, mit den eigenen vier Nagern vier verschiedene Käsesorten zu sammeln. Was einfach klingt, ist ganz schön knifflig. Denn um die begehrten Happen zu ergattern, müssen zwei der eigenen Mäuse an unterschiedlichen Plätzen der Burg die gleiche Käsesorte aufgestöbert haben. Ärgerlich ist, dass sich ständig der Boden unter den Mäusefüßchen bewegt und damit verschieben sich auch die Objekte der Begierde. Möglich macht dies der außergewöhnliche Aufbau der Burg mit insgesamt fünf Ebenen. Ganz unten in der Spielschachtel befindet sich das Kellergewölbe, in das die unvorsichtigen Mäuse plumpsen. Zugedeckt werden die Fallen im nächsten Stockwerk mit den Käseplättchen, die beim Auspacken aus einer Stanzform heraus gebrochen wurden. Und genau diese Stanzform ist Teil der Burg und bildet die vierte Etage. Das ganze Spielszenario wird zuletzt unter 18 Dachplättchen verborgen.

„Burg Appenzell“ schafft mit der vielschichtigen Burg, den haptisch schönen Mäusen und den unterschiedlichen Etagen eine spannende Spielatmosphäre für Kinder und Erwachsene. Die überraschenden Wendungen durch den Schiebemechanismus stärken die Merkfähigkeit der Kinder. Ein atmosphärischer Spaß für die ganze Familie. Die taktischen Möglichkeiten geben auch den Eltern eine Chance!