Titel:

Can't stop

Autor: Sid Sackson
Grafik: Walter Pepperle / DE Ravensburger / KniffDesign

Verlag:

Art.Nr.: 26 431 5 (Ravensburger)
Erscheinungsjahr: 1981 bei Parker, 1991 bei Franjos, 2007 bei Ravensburger
Altersvorgabe: ab 9 Jahre
Spielerzahl: 2 bis 4
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Auszeichnungen: "Spiel des Jahres" Auswahlliste 1981 + 1982

WER WAGT, GEWINNT..... ODER VERLIERT!

1977 wurde der berühmte amerikanische Spieleautor Sid Sackson von Vertretern eines französischen Verlages gebeten, eine Nachahmung des in den USA damals sehr populären Spiels Obsession zu entwickeln, da sie sich vergeblich um die Lizenzrechte bemüht hatten. Von gewissen moralischen Bedenken einmal abgesehen wollte Sackson aber einfach keine Nachahmung gelingen; so kam bei diesem Versuch schließlich "nur" ein ganz neues Spiel heraus, eben CAN´T STOP.

Franjos-Ausgabe

In Deutschland erschien CAN´T STOP bereits im Jahre 1981. Es ist das weltweit erfolgreichste Spiel Sid Sacksons, wurde jedoch so rasch wieder aus dem deutschen Programm des damaligen Herstellers gestrichen, daß es hierzulande nie den verdienten Durchbruch schaffte.

Bei CAN´T STOP geht es um das Erklettern eines hohen Gipfels. Elf von 2 bis 12 numerierte Reihen stehen den Bergsteigern dafür zur Verfügung. Derjenige Spieler, der als erster drei der elf Routen vollständig bezwungen hat, gewinnt.

Parker-Ausgabe

Der Spieler am Zug würfelt die vier Würfel gleichzeitig. Jeweils zwei der Würfel werden nun zu einem Paar kombiniert. Die Augensumme jedes Paares legt fest, auf welcher Route sich ein Bergsteiger bewegen darf. Zum Klettern auf den Routen stehen dem Spieler die 3 Bergsteiger-Figuren zur Verfügung. Spätestens wenn alle Bergsteiger eingesetzt sind, kommt der Spieler in eine Risikosituation: er darf seinen Zug fortsetzen (weiterwürfeln), riskiert aber, das in diesem Zug erreichte wieder zu verlieren. Wenn es ihm nämlich nicht gelingt, wenigstens einen seiner Bergsteiger zu bewegen, stürzen alle Bergsteiger ab. Er kann aber auch (freiwillig) aufhören und an den augenblicklichen Positionen seiner Bergsteiger "Zwischenlager" einrichten. In seinem nächsten Zug darf er dann von diesen "Zwischenlagern" aus zum nächsten Gipfelsturm starten.

So sind die Spieler ständig hin- und hergerissen zwischen Weiterwürfeln (Risiko) und "Zwischenlager" einrichten (Sicherheit).


RAVENSBURGER-TEXT:

DAS WÜRFELSPIEL MIT SUCHTPOTENTIAL

Einmal ist keinmal! Can't Stop! macht seinem Namen alle Ehre. Wer mit diesem vor Spannung knisternden Würfelspiel einmal angefangen hat, kann nicht mehr aufhören! Immer wieder greift man zu den Würfeln, immer wieder riskiert man, das gerade Erreichte mit einem einzigen Wurf zu verlieren. Doch der Sieg liegt so nah! Ein Wurf geht bestimmt noch. Und vielleicht noch einer... und...!?

an't Stop!, das ist Kribbeln im Bauch und feuchte Hände. Das ist Mut zum Risiko und Grund zur Schadenfreude. Das ist Spaß ohne Ende! Für Jung und Alt. Für Groß und Klein.

Ravensburger-Ausgabe

Can't stop: Der nächste Wurf ist immer der vorletzte. Das Kult-Spiel ist zurück: Ravensburger bringt den Würfel-Klassiker Can't stop neu in die Läden. Bestechend einfache Regeln und der hohe Suchtfaktor haben das Spiel, das jahrelang nur in kleiner Auflage erhältlich war, zum Geheimtipp unter großen und kleinen Zockern gemacht.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Wer an der Reihe ist, wirft vier Würfel, und zählt die Augen von jeweils zwei von ihnen zusammen. Für jede der beiden Zahlensummen rückt der Spieler seine Läufer ein Feld in der entsprechenden Zahlen-Reihe nach vorne. Von diesen Reihen gibt es auf dem Spielbrett elf Stück, mit den Werten von 2 bis 12. Hat er seinen dritten Läufer eingesetzt geht es für den Spieler darum, nur noch diese drei Zahlen zu bekommen. Hört sich zunächst einfach an, denn würfeln darf man, so oft man will. Nur: Fallen keine der drei Wunsch-Zahlen, verliert der Pechvogel am Zug alles in dieser Runde dazu Gewonnene. Die richtige Taktik hat, wer kalkuliert ins Risiko geht, aber den inneren Schweinehund, der leise „Einmal geht noch" flüstert, besiegt und im richtigen Moment aufhört.

In Spielerkreisen ist Can't stop so populär, dass es gar einem kompletten Genre seinen Namen gegeben hat: Der Effekt des „Ein Wurf geht bestimmt noch" bezeichnet man als „Can't stop-Prinzip".