Titel:

Das perfekte Dinner

Autor: Michael Rüttinger
Grafik: Nicole Klapperstück

Verlag:

Noris

Art.Nr.: 691/4420
Erscheinungsjahr: 2007
Altersvorgabe: ab 12 Jahre
Spielerzahl: 2 bis 6
Spieldauer: -
Auszeichnungen: keine bekannt

DAS SPIEL ZUR VOX-FERNSEHSENDUNG

„Ich brauche unbedingt noch Sahne, sonst wird meine Nachspeise nichts!“ „Und mir fehlt der Reis!“ „Du hast den Fisch, den ich schon so lange suche....“

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Gastgebers, der für seine Freunde ein „perfektes Dinner“ zubereiten möchte. Natürlich nicht am Herd, sondern in der heiteren Spielrunde. Dass einem „das Wasser im Munde zusammenläuft" ist ein nicht zu verachtender Nebeneffekt dabei.

Aber das ist in diesem turbulenten Spiel gar nicht so einfach! Denn die benötigten Zutaten-Karten, die man für sein dreigängiges Menü braucht, sind rar oder gerade im Besitz der anderen „Gastgeber“.
Da braucht man eine Portion Würfelglück, da heißt es clever agieren und ein wenig Wissen „rund um die Küche“ kann auch nicht schaden. Sonst steht man am Ende mit einem halbfertigen Menü da. Und wenn man schließlich die Speisen der anderen bewerten muss, gibt es so manche Überraschung... Denn wer bekommt für sein dreigängiges Menü die meisten Punkte?

Zu Beginn des Spieles zieht jeder Spieler drei Menü-Karten, je eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise. Jede Menü-Karte zeigt auf der Vorderseite die jeweilige Speise, auf der Rückseite befindet sich die Zutatenliste, mit drei oder vierhervorgehobenen Zutaten.

Ziel des Spieles ist es, möglichst schnell diese hervorgehobenen Zutaten zu bekommen. Die Zutaten selbst (z.b. Butter, Eier, Mehl, Fisch, Fleisch etc.) existieren in Form von Zutaten-Karten, wobei von häufig gebrauchten Zutaten mehrere Karten vorhanden sind.

Zu Beginn bekommt jeder Spieler 12 Zutaten-Karten, die er offen vor sich auf den Tisch legt. Jeder kann sehen, was jeder Spieler an Zutaten hat. Darunter können schon einige Zutaten sein, die jeder Spieler braucht. Je mehr der hervorgehobenen Zutaten ein Spieler in Besitz hat, wenn es „Zeit für das Dinner" ist, desto mehr Punkte bekommt er. Natürlich können auch unvorhergesehene Dinge eintreten, z.b. brennt eine Speise an, ist eine Zutat verdorben, gelingt eine Speise absolut nicht usw. Dieser Effekt wird durch das Gehen auf dem Spielplan geregelt. Wer auch noch den richtigen Wein zu seinem Menü „servieren" kann, bekommt Bonus-Punkte.

Eine zusätzliche Möglichkeit, zu Karten zu kommen, sind die 55 Frage-Karten: Wer auf ein Fragefeld kommt und eine Frage richtig beantwortet, hat die freie Wahl, sich vom Stapel der Zutatenkarten oder von einem Mitspieler eine Zutaten-Karte zu ziehen. Bei falscher Beantwortung ist diese Chance natürlich vertan, und umgekehrt darf der Fragesteller (rechter Nachbar) vom gescheiterten Fragekandidaten eine Zutatenkarte nehmen und abwerfen. Zum Schluss preist jeder Spieler sein Menü so gut er kann an, sagt aber dabei nicht, ob er alle Zutaten besitzt oder nicht. Denn jetzt kommt die Wertung: Jeder Spieler muss jetzt reihum das Menü jedes Spielers bewerten. Man kann dabei zwischen 0 und 10 Punkten vergeben. Wird ein Menü besser bewertet, als es tatsächlich ist, profitiert davon der „Gastgeber". Wird es schlechter bewertet, als es tatsächlich ist, profitiert er ebenso. Wer dagegen den tatsächlichen Wert eines Menüs exakt trifft, bekommt selbst 3 Zusatzpunkte. Wer zum Schluss die meisten Punkte erreicht, gewinnt.

Jeder Spieler versucht, so schnell wie möglich, die Zutaten und Wein-Karten zu seinem Menü zu bekommen, die auf der Rück­seite farblich hervorgehoben sind, und nicht passende loszuwerden. Gleichzeitig „tickt" die Uhr, das heißt, dass pro Spielzug eines Spielers der Uhrenstein auf dem Außenrand des Spielplanes um ein Minuten-Feld weiterbewegt wird. (Je mehr Spieler mitspielen, desto länger sollte die „Uhrzeit" sein, z.b. 2 oder 3 Umrundungen des Uhrensteins. Wenn dieser Uhrenstein (nach der vereinbarten Anzahl von Umrundungen) wieder auf dem Feld 0:01 ankommt, ist das Spiel zu Ende. Jetzt muss jeder Spieler sein Menü präsentieren. Wie gut kann er es ankündigen? Wie sind die Bewertungen der Mitspieler? Wer die meisten Punkte bekommt, gewinnt das Spiel.