Titel:

Gloria Mundi

Autor: James Ernest / Mike Selinker
Grafik: Franz Vohwinkel

Verlag:

Art.Nr.: RIO261 + 13061
Erscheinungsjahr: 2006
Altersvorgabe: ab 10 Jahre
Spielerzahl: 2 bis 6
Spieldauer: ca. 60 Minuten
Auszeichnungen: keine bekannt

SO VERGEHT DER RUHM DER WELT!

Schon beginnt Roms Glanz zu verblassen. Als römische Staatsmänner versuchen die Spieler, auf den Resten des Staates ihre Karriere aufzubauen. Sie verwalten Bauernhöfe, Städte und Legionen und entscheiden, welche ausgebaut und welche zerstört werden sollen. Am Ende sind die Siegpunkte, alles was den Spielern bleibt.

Der Stern Roms ist im Sinken. In einer Zeit des kulturellen Niedergangs und des politischen Chaos kämpfen die Spieler als römische Staatsmänner ums Überleben. Während politische Unfähigkeit und die Verteidigung gegen fremde Invasoren die letzten Ressourcen des Imperiums aufzehren, versuchen die Spieler auf dessen Überresten ihre Karriere aufzubauen. Sie verwalten Landgüter, Städte und Legionen, und sie entscheiden, was davon ausgebaut wird und was zerstört wird. Dabei hat jeder nur ein Ziel: sich Richtung Afrika so weit wie möglich von Rom zu entfernen, bevor die Goten Rom erreichen!

Jeder Spieler beginnt das Spiel mit Karten auf seiner Hand, die jeweils ein Landgut, eine Stadt oder ein Legion zeigen. In seinem Zug muss er eine der Karten auslegen. Die ausgelegte Karte bestimmt zugleich, welche Karten nun alle Spieler aktivieren dürfen, auch wenn sie gerade nicht am Zug sind. Wenn ein Spieler Karten aktiviert, produzieren sie Ressourcen wie etwa Nahrung oder Gold. Außerdem kann der aktive Spieler mit den produzierten Ressourcen in jedem Zug eine sogenannte Aufbau-Karte kaufen. Kauft er eine solche Karte, darf er mit seiner Spielfigur auf dem Spielplan einen oder mehrere Schritte von Rom weg Richtung Süden ziehen. Außerdem ermöglichen ihm diese Karten z.b. die Produktion neuer Ressourcen oder weitere Schritte weg von Rom. Nachdem die Spieler ihre Karten aktiviert haben, muss der aktive Spieler entscheiden, ob er es dem Goten gestattet, sich Rom von Norden her weiter zu nähern oder ob er ihm Tribut zahlt. Dies ist eine der weitreichendsten Entscheidungen im Spiel, denn wenn sich der Gote Rom nähert, zerstört er die Karten von Spielern, und es gilt abzuwägen, welcher Spieler dabei den meisten Schaden davonträgt. Das Spiel endet, wenn der Gote Rom erreicht oder wenn ein Spieler Afrika erreicht. Es gewinnt in jedem Fall der Spieler, der die meisten Schritte Richtung Afrika gemacht hat.

In Gloria Mundi können die Spieler, gleich den römischen Staatsmännern, Intrigen spinnen und ihren Mitspielern das Leben schwer machen. Ein Leckerbissen für gewiefte Taktiker und alle, die nicht nachtragend sind!