Titel:

Maestro Leonardo

Autor: Acchitocca
Grafik: Stefano de Fazi

Verlag: dV games / Abacus

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Art.Nr.: 69020
Erscheinungsjahr: 2006
Altersvorgabe: ab 12 Jahre
Spielerzahl: 2 bis 5
Spieldauer: ca. 60 - 90 Minuten
Auszeichnungen: keine bekannt

Die besten Erfinder der Renaissance haben sich in Florenz versammelt und wetteifern um Ruhm und Reichtum. Der Stadtherr hat ihnen versprochen, sie für die fertig gestellten Erfindungen mit florentinischen Gulden zu belohnen. Wer von Ihnen wird zum genialsten Erfinder der Renaissance gekrönt?

Entscheiden Sie, an welchen Erfindungen Sie arbeiten möchten, besorgen Sie sich das richtige Material in den Läden der Stadt, lassen Sie Ihre Leute in Ihren Laboratorien arbeiten und... versuchen Sie, schneller fertig zu werden als die anderen! Je aufwendiger die Erfindung ist, die Sie fertig stellen, desto mehr Gulden verdienen Sie: Der Spieler, der bei Spielende die meisten Gulden hat, wird von Maestro Leonardo zum Sieger gekrönt!

Für alle Spieler gemeinsam liegen Aufträge für Erfindungen offen aus. Ziel der Spieler ist es, in ihren Laboratorien möglichst viele und wertvolle Erfindungen fertig zu stellen. Jede Erfindung benötigt zur Fertigstellung bestimmte Materialien und vor allem einen Mindestaufwand an Arbeitszeit! Um die benötigte Arbeitszeit zusammenzubekommen, kann man seinen Meister und die Assistenten im Labor arbeiten lassen. Leider braucht man sie aber auch, um in der Stadt – das heißt auf dem Spielplan – Aktionen auszuführen, wie zum Beispiel die benötigten Materialien zu besorgen. In jedem Bereich der Stadt können andere Aktionen durchgeführt werden. Meist können sie mehrfach ausgeführt werden, aber je mehr Spieler die Aktion zuvor ausgeführt haben, um so mehr kostet sie beim nächsten Mal. Deshalb möchte jeder Spieler die Aktion möglichst als erster ausführen.

Die Reihenfolge, in der die Spieler die Aktion ausführen dürfen, richtet sich nach der Anzahl ihrer Assistenten vor Ort. Jeder Spieler muss sich daher jede Runde neu entscheiden, welche Aktionen er machen möchte und wie viele seiner Leute er dafür entbehren kann. Dazu kommt, dass der Gewinn für eine Erfindung geringer ausfällt, wenn man nicht der erste Spieler ist, der sie fertig stellt. Aber die Assistenten in der Stadt können natürlich nicht zur gleichen Zeit im Labor sein, um zu arbeiten…

Bei Maestro Leonardo muss man seine Mitspieler immer im Auge behalten, so dass man auf ihre Aktionen vorbereitet ist oder sie vielleicht sogar durchkreuzen kann. Aber dabei darf man natürlich seine eigenen Ziele nicht aus dem Blick verlieren. Wer seine Aktionen gerne gut plant und sich trotzdem den sich verändernden Situationen gut anpassen kann, wird an Maestro Leonardo lange Zeit seinen Spaß haben.