Titel:

Richelieu und die Königin!

Autor: Michael Schacht
Grafik: Oliver Freudenreich

Verlag:

Ravensburger

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Art.Nr.: 27 144 2
Erscheinungsjahr: 2003
Altersvorgabe: ab 12 Jahre
Spielerzahl: 2
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Auszeichnungen: "Spiel des Jahres" 2003 Auswahlliste

EIN MUNTERES MACHTGERANGEL FÜR ZWEI CLEVERE STRATEGEN

Anfang des 17. Jahrhunderts streiten Armand Jean du Plessis, besser bekannt als Kardinal Richelieu, und Königin Maria von Medici erbittert um die Vormacht in Frankreich. Beide versuchen, möglichst viele Teile des Landes unter ihren Einfluss zu bringen, um so ihre politische Position zu festigen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle der beiden Widersacher. Mit viel List und Tücke bemühen sie sich, den anderen zu über­trumpfen. Doch kaum hat einer die Mehrheit einer Region hin­ter sich gebracht, gelingt dies seinem Gegner ebenfalls ...

Das Kartenlegespiel Richelieu basiert auf dem erfolgreichen Brettspiel "Kardinal & König". Zwei ausgebuffte Strippenzieher versuchen Zug um Zug, weite Teile Frank­reichs unter ihre Kontrolle zu bringen und ihre Gefolgschaft in den neun Regionen zu vergrößern und zu sichern. Abwechselnd wählen die Spieler pro Runde ein oder zwei der 48 ausliegenden Regionen-Karten und legen diese für den Gegner sichtbar vor sich hin. Die Anzahl der Wappen auf diesen Karten zeigt ihren Wert. Wer die meisten Wappen einer Region besitzt, kassiert dafür am Ende die Spiel entscheidenden Siegpunkte.

Wer erfolgreich sein will, braucht neben Geduld und gutem Timing nicht nur die vorausschauend richtige Strategie für die entscheidende Schlussphase, sondern vor allem auch einen guten Über­blick. Der Wettstreit um die Macht verläuft nämlich an vielen Fronten: Wer eine Region völlig aus den Augen verliert, bekommt hohen Punktabzug und verschlechtert seine Chancen auf den Sieg.

Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Karten aufgenommen wurden. Dann erst zeigt sich, wer mit seinem Werben beim Volk am cle­versten vorgegangen ist. Denn selbst wer am Ende die Bevölkerung in den meisten Regionen Frankreichs hinter sich hat scharen kön­nen, hat seine Rechnung möglicherweise ohne die führenden Kräfte gemacht: Es gilt nämlich gleichzeitig, Symbole der militärischen, klerikalen und politischen Macht des Landes, die sich zusätzlich auf manchen Karten finden, zu sammeln. Verdeckte Symbolplättchen, die die Kontrahenten während des Spiel aufsammeln, sorgen bei der Abrechnung für ungeahnte Überraschungen. Wer lange wie der sichere Sieger aussah, kann so doch noch in den Rückstand ge­raten.

Es gewinnt, wer am Spielende die meisten Machtpunkte besitzt.

Siehe auch unter: Kardinal & König - Das Kartenspiel