| Verlag:
Abacusspiele Verlags KG |
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| Strasse: | Schopenhauerstr. 41 |
| Ort: | 63303 Dreieich |
Tel: |
06103/61505 |
| Fax: | 06103/6025587 |
| e-mail: | as@abacusspiele.de |
| Internet-Adresse: | www.abacusspiele.de |
| Firmengründung: | 1989 |
| Mitarbeiter: | 5 |
| Spiele pro Jahr: | 2-5 |
An diesem Tag erblickte der ABACUSSPIELE Verlag das Licht der Welt. Matthias Senke und Joe Nikisch stürzten sich ins "nächtliche" Verlagsleben. Stolz wurden die ersten Produkte präsentiert. Wohlweislich sollten Nischen in der Spieleszene bedient werden. Das auf dem Bochumer Autorenwettbewerb entdeckte Spiel "Dicke Kartoffeln" wurde mit viel Zeitaufwand und Hingabe produziert. Neuling war damals nicht nur der Verlag sondern auch die Autoren des Spiels, Doris Matthäus und Frank Nestel. Ihr Erstlingswerk geht auf wunderbare Weise mit verantwortungsbewusstem Umweltbewusstsein um, ohne den Zeigefinger drohend in der Luft hin und her zu bewegen. Gelungen war auch die Grafik, denn der Mitautorin Doris Matthäus gelang, dank ihrer Nähe zum Spiel, eine stimmungsvolle Umsetzung.
Parallel dazu entstanden in der heimischen Werkstatt zwei Geschicklichkeitsspiele des damals schon sehr bekannten Autors Reinhold Wittig. "Piratenbillard" heißt ein setzkastenartiges Gebilde auf vier Beinen. Leichte Schläge mit einem langen Eierhammer auf das von unten mit einem Leinentuch bespannte Gestell lassen die Kugeln springen. Diese Spielhandlungen ziehen nicht nur die Spieler selbst, sondern auch die Zuschauer in ihren Bann. Wer's nicht glaubt, braucht bloß einmal zuzuschauen.
Das andere Spiel ist nicht weniger faszinierend, nur leider nicht ganz so erfolgreich: "Perpetuum Mobile", der Traum von der nicht enden wollenden Bewegung wird für kurze Zeit spielerisch wahr.
Eine limitierte Kleinauflage (40 Stück) des legendären Wikingerschachs von Reinhold Wittig wurde mühsam produziert und schnell verkauft. 100 Käp'tän Buddel erging es ähnlich.
Ein weiterer Glücksgriff gelang schon 1990. Alan Moons "Airlines" fand bei den Vielspielern großen Anklang. Zu diesem Zweck holte man sich einen Grafiker an Bord und wandelte das Privatunternehmen in eine KG um. 1991 folgte der "Pony Express" den Vielfliegern auf dem Fuß. Die Auswahl der ersten Spiele gab die Richtung vor, die in den nächsten Jahren konsequent weiter gegangen wurde
Eine weitere Vorliebe der Verlagsbetreiber sollte eine neue Produktpalette erschließen. Taktik und Strategiespiele mit hohem Spielwert erhielten als "Die weiße Serie" einen Platz im Programm. "Flotte Krabbe" und "Camp" von Sid Sackson, "African Queen" von Alex Randolph, "Quick" von Claude Soucie und "Revolution" von Reiner Knizia hört sich heute an wie das "Who is Who" der Spieleautoren. Doch der durchschlagende Erfolg blieb aus und so wurde 1994 aus der weißen Serie - exklusive Spiele aus Holz, wie sie schon zu Zeiten der Firma Hexagames gepflegt wurde. Dort war Joe Nikisch bis Ende 1990 als Produktmanager beschäftigt. So waren plötzlich Spiele wie "Lines of Action", "Uisge", "AxxA" und "Chain Reaction
" wieder verfügbar.Mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben, und nur den Verlag nicht unnötig belasten. Dieser Maxime verdankt der Verlag ein stetiges Wachstum. 1994 wurde aus dem Dreigespann in der Abacusspitze wieder ein Zeigespann und Ende 1996 war Joe Nikisch allein verantwortlicher ABACUS-ler.
Ihm zur Seite steht seine Frau Pia die gute Seele des Verlags und verantwortlich für Pressearbeit. Schon zu Beginn 1996 kam Gerhard Philipp dazu. Seinem Engagement im Vertrieb und der Tatsache, daß ABACUSSPIELE seit 1994 seine Aktivitäten auf Kartenspiele erweiterte, sind weitere Bausteine des Erfolgs.
Klassiker wie Volle Lotte, Wucherer und Mini Inkognito sind gute Umsatzbringer. Endlich stellen sich auch einige Erfolge durch Auszeichnungen ein. 1997 wird "Husarengolf", ein Geschicklichkeitsspiel von Torsten Marold mit dem Sonderpreis "Bestes Geschicklichkeitsspiel" ausgezeichnet. 1998 ist "Canyon" auf der Auswahlliste Spiel des Jahres und belegt zusätzlich den fünften Platz beim deutschen Spielepreis. Und die Pizza von "Mamma Mia"
war auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1999.Spiele des Verlages:
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